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Hey.

Herzlich willkommen auf meinem Blog zum Thema Nachhaltigkeit.

Hier findest du meine Leidenschaft für Mode und Style, zusammen mit Qualität und Fairness bei der Produktauswahl. 

Naturkosmetik zum kennenlernen und wohlfühlen und Grüne Kosmetik-Rezeptideen zum selber herstellen.

Genieße leckere vegetarische und vegane Gerichte aus der Vollwertküche und entdecke die Kraft der Wildkräuter.

Lass dich von wunderschönen Landschaften und Orten mit Flair inspirieren!

Lebedeinenstil und sei einfach du selbst: natürlich, einzigartig, wild!

That's my way!

Love fair fashion, styles, sustainable outfits, natural cosmetics, magic herbs, slow food, beautiful places, greenlifestyle, pure life!

Berlin, Berlin

Berlin, Berlin

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Oh ja Berlin, wir kommen! Ich habe mir schon lange gewünscht mal in die größte Stadt Deutschlands zu reisen und Berlins Vielfalt kennen zu lernen. Was glaubt ihr wie schön, wenn  man so eine Reise zu Weihnachten als Geschenk bekommt und obendrein noch meine Tochter Lena mit dabei ist...eine Mutter-Tochter-Reise also :-)

Ich glaube ich war lange nicht mehr so aufgeregt als die Tage endlich näher kamen. Am 14. Jänner war es dann soweit, mit vollgepackten Koffern machten wir uns mit dem Nachtzug auf in die Großstadt. Das gebuchte Hotel Leonardo in Berlin Mitte war perfekt! Ruhig, sauber, stilvoll und sehr zentral gelegen. Kann ich nur empfehlen!

Nach einer kleinen Pause machten wir uns auf zum Fernsehturm, der mit seinen 203 m Höhe einen großartigen Ausblick auf Berlin bietet. Nach einer strengen Kontrolle am Eingang, kamen wir innerhalb 40 sek. 200 m mit dem Fahrstuhl in luftige Höhe. Das Panorama war atemberaubend! Da es Montag war, bekamen wir noch einen Esstisch direkt am Fenster im Restaurant "Sphere". Das Essen, doch ziemlich "deutsch", schmeckte für so einen Touristenmagnet, wie es der Fernsehturm nun mal ist, erstaunlich gut. Nach einer Stunde im Drehrestaurant hatten wir ganz Berlin mit 360 Grad Rundumausblick von oben betrachtet. Ein echter Genuss, auch wenn manchmal ein etwas mulmiges Gefühl dabei war!

....So langsam wollten wir weiter und ich fragte meine Tochter, was sie denn sonst noch von Berlin sehen möchte und sie antwortete nur, sie bräuchte keine weiteren Sehenswürdigkeiten, sie hätte bereits alles gesehen :-) Der erste Tag war perfekt, denn wie verschafft man sich einen besseren Überblick in so einer großen Stadt, als in 200 m Höhe?

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Das bekannteste Wahrzeichen von Berlin-West ist die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie 1943 stark beschädigt. Nur die Turmruine blieb übrig, die heute- inzwischen mehrfach saniert- ein Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung darstellt.

Der rund 68 Meter hohe Turmcorpus blieb als Mahnmal gegen den Krieg erhalten und wurde durch ein vierteiliges Bauensemble ergänzt. Dazu zählen das achteckige Kirchenschiff, der sechseckige Glockenturm, die viereckigen Kapelle und das Foyer. Nach fast vierjähriger Bauzeit konnte die Kirche am 17. Dezember 1961 eingeweiht werden. Die Berliner fanden für die beiden modernen Gebäude schnell die durchaus passenden Bezeichnungen "Lippenstift und Puderdose".

Die Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist in den letzten Jahren umfangreich saniert worden, so dass kein Regenwasser mehr in die alten Gemäuer eindringt. Reparaturen und Renovierungsarbeiten wurden auch an den an den Uhren vorgenommen, die seitdem mit LED-Strahlern beleuchtet werden. Die neue Kirche wird für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt, im Innern vom alten Teil befindet sich ein kleines Museum.

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Nach einem geschichtlichen Nachmittag war erstmal genug und wir wollten nur noch eines...schlafen. Die erste Nacht konnte und wollte ich einfach nicht einnicken. Schließlich stand die Berliner Fashion Week vor der Tür und ich hatte keine Ahnung was mich dort erwartete.

...und der Morgen kam doch! Nach einem ausgiebigen Frühstück am Dienstag begaben wir uns zum Alten Kraftwerk Berlin, wo der Greenshowroom schon seine Tore geöffnet hatte...dazu im nächsten Beitrag mehr, denn es war einfach der Hammer dort!

Die Tage darauf pendelten wir zwischen verschiedenen Messen und sahen uns die Mode vom Winter 2018/19 an und bekamen bereits Einblicke was uns so alles an Farben und Designs in der nächsten Winterkollektion erwartet.

Im Bild unten der Eingang zur "Premium Berlin". Jene Messe wo sich Verkäufer, Einkäufer, Geschäftsleute und zahlreiche Blogger tummeln und geschäftstüchtig arbeiten und Kontakte knüpfen.

Nun, da die Berlin Fashion Week auch Mercedes Benz Fashion Week genannt wird, durfte ein Foto neben diesem heißen gelben Schlitten nicht fehlen...Nur was für Jäger und Sammler....nööö... auch was für Kräuterfeen und Fashionblogger ;-)

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Wenn man stundenlang Kollektionen ansieht, ist man gerne mal bereit eine Pause einzuschieben. Lena und ich machten uns auf zum Brandenburger Tor, das Wahrzeichen der Metropole. Das einzige erhaltene Stadttor Berlins, das früher vor allem für die Trennung der Stadt in Ost und West stand und seit dem Mauerfall das Symbol für die Einheit Deutschlands steht. Darüber hinaus zählt der Sandsteinbau zu den schönsten Beispielen des deutschen Klassizismus. 

Als wir den Platz erreicht hatten und einige Zeit in der Kälte ausharrten, suchten wir nach etwas Wärme. Links von uns stand das geschichtsträchtige Adlon Hotel und rechts das Starbucks Café. Da gab es keinen Zweifel, wir trauten uns zum Portier des Adlon und baten um Einlass. Seine Anwort: "Sie können hier im Adlon um 12 Euro eine Kanne Tee haben oder im Café daneben um 4 Euro. Nur damit Sie bescheid wissen!" Lena und ich schauten uns an und betraten mit einem "Danke, wir würden gerne in die Bar Adlon!", die Halle des Luxushotels. Ehrlich gesagt wollte ich mir das Hotel schon immer mal anschauen. Bin ein kleiner Fan vom 3 Teiler - Film "Das Adlon" und da war ich einfach zu neugierig.

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Der Eintritt in die Halle und Bar des Adlon...wie im Film ;-)

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Im Bild der berühmte Elefantenbrunnen, ein Geschenk des Maharadscha von Patiala um 1930. Er liebte die feinen Dinge des Lebens und war vor allem für seinen aufwendigen Lebensstil bekannt“, zumindest liest man dies, wenn man Berichte vom Hotel Adlon sucht. Das Haus wurde immer wieder architektonisch optimiert und ist nun ausgestattet mit neuem Interieur und modernem Lichtkonzept.

Das Adlon Kempinski Hotel ist sicher zeitlos, elegant und klassisch. In der Bar herrschte eine angenehm ruhige entspannte Atmosphäre und direkt am Brunnen zu sitzen und dem Plätschern des Wassers zuzuhören, war Relax pur. Überall standen ausgesuchte Antiquitäten und elegante Möbel aus Italien, prunkvolle Kronleuchter aus Murano-Glas und wertvolle Materialien wie Kalkstein, Leder, Messing und Onyx strahlten uns entgegen. Sie gelten als charakteristische Merkmale des neuen Designs. Die Farben sind reich, leuchtend und glänzend; warmes Gold, Türkis, Blaugrau und Silber ergänzten das Luxushotel.

Das Hotel Adlon zählte bereits im frühen 20. Jahrhundert zu den besten Grandhotels der Welt...und es war auf alle Fälle die 12 Euro Kamillentee in der Kanne einen Besuch wert. 

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Der Elefentenbrunnen

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Das Ambiente

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Das Brandenburger Tor....das Wetter in Berlin begegnete uns mit Regen und Schnee, sowie Orkanböhen... im Bild sieht man schon wie sich die Wolken verfärben.

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Das Team Berlin 

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Die Kathedrale von Berlin...gegen Abend zog ein Schwarm Vögel über die Kathedrale und ich staunte über deren Bewegung. Wir wussten ja noch nicht, dass sich Orkanböhen angekündigt hatten. Die Vögel hatten das bessere Gefühl.

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Nachdem wir noch eine Nacht in Berlin bleiben mussten, weil alle Züge nach dem Sturm ausfielen, begaben wir uns in das Einkaufserlebnis KaDeWe, Berlins berühmtestes Shoppingzentrum direkt am Kurfürstendamm. Was machen da zwei Damen am besten? Erst mal hinsetzen und die "Schönen und Reichen" mit ihren vollen Einkaufstüten betrachten und staunen, wie die Männer ihre goldenen Kreditkarten zücken und unbeschreiblich hohe Beträge bezahlen. Nun, wir ließen uns natürlich den Spaß auch nicht nehmen und durchforsteten die bekanntesten Boutiquen mit ihren Luxuslabels und waren erstaunt was namentliche Hersteller so alles präsentieren und zu bieten hatten. Von vielem waren wir überzeugt, einiges entsprach all dem Luxus aber auch nicht. Unser Fazit: man muss nicht Luxus haben um glücklich zu sein und Luxus bedeutet nicht immer Qualität!

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Entspannt im roten Sessel. Berlin war und ist einfach großartig, besonders, einmalig, vielfältig, sehr nachhaltig mit seinen zahlreichen grünen Labels, Öko-Bars und vegetarischen Restaurants und eine Reise dorthin zahlt sich auf alle Fälle aus!

Berlin, we will see you again!

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Süßkartoffel-Linsensuppe...sooo lecker!

Süßkartoffel-Linsensuppe...sooo lecker!

Winter paradise

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