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Die atemberaubende Sellarunde

Die atemberaubende Sellarunde

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Let's Start

Die Sellaronda ist eine Skitour, die wahrscheinlich jeder einheimische Skifahrer oder Snowboarder in Südtirol einmal kennenlernen möchte. Urlauber kommen ja in Scharen um sich diese einmalige Panoramawelt rund um den bekannten Sellastock anzusehen. Die Sellaronda bietet wunderschöne Ausblicke auf die atemberaubende Landschaft der Dolomiten. Die Skirunde führt über das Grödener Joch, das Sellajoch, das Pordoijoch und über den Campolongo-Pass. Eine einzigartige 4-Pässe-Tour. Man bleibt dabei übrigens nicht nur in der Provinz Südtirol, sondern fährt auch durch die Provinzen Trentino und Belluno.

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Einstieg in die Sellaronda

Da die Sellaronda 4 Täler miteinander verbindet, gibt es zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten. Einen guten und direkten Einstieg in die Sellaronda bieten die Talorte St. Christina und Wolkenstein im Grödner Tal, Corvara in Alta Badia, Arabba am Fuße des Sellamassivs und Canazei im Fassatal. Wir haben uns für Wolkenstein entschieden. Wie man oben sieht sehr früh, halb 9 Uhr ca., um möglichst den Tag voll zu nutzen. Tickets bekommt man gleich am Schalter. Diese kosten ca. 59 EUro für Erwachsene in der Hochsaison. Ich finde ein durchaus angemessener Preis für dieses beeindruckende Erlebnis und die vielen Angebote. Wichtig: Für den Tag unbedingt an gute warme Skiausrüstung denken, da es an gewissen Orten doch auch sehr windig und kalt sein kann. Am besten die Wetterlage vorher checken.

Die Sellaronda ist farblich markiert, so dass man sich nicht verfahren kann. Wir Mädels waren echt neugierig auf diese Tour. Uns hat zum Positiven überrascht, wie gut die Runde ausgeschildert und beschrieben ist. Wahlweise kann man die Runde im Uhrzeigersinn (Markierung orange) oder gegen den Uhrzeigersinn (Markierung grün) fahren. Beide Richtungen haben ihre Reize. Für einen Tag reicht aber erstmal eine Runde, vor allem für jene, die auch gerne Pausen machen, das Panorama genießen und in Ruhe auf den Almhütten was trinken und essen möchten. Für die Sellaronda muss man – ohne Pausen – ungefähr 4 Stunden einplanen. In der Hochsaison sollte etwas mehr Zeit eingeplant werden. Die Länge der Skirunde beträgt in beiden Richtungen etwa 40 Kilometer. Davon verbringt man etwa die Hälfte der Strecke auf der Piste, den Rest im Lift. Für die schnellen Fahrer können immer wieder neue Pisten miteinbezogen werden, ebenfalls auch die Marmolata. Diese ist mit der Punta Penia (3343 m) die höchste Berggruppe der Dolomiten, ein weltweit einzigartiges, zwischen Venetien und Trient liegendes Massiv, das 2009 zum UNESCO Naturerbe erklärt wurde. Die von 1915 bis 1917 durch den ersten Weltkrieg in einen Kriegsschauplatz verwandelte Marmolata beherbergt heute zur Wahrung des Gedenkens der vielen, zwischen den Felsen gefallenen Soldaten, das höchst gelegene Museum Europas.

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Allgemein sind die Pisten nicht besonders anspruchsvoll und lassen sich auch von Skifahrern mit mittlerem Können bewältigen. Eine gute Kondition sollte man allerdings mitbringen, denn schließlich heißt es den ganzen Tag fahren. Die Sellaronda ist komplett mit blauen und roten Pisten markiert. Für sehr sportliche und "schneidige" Fahrer gibt es natürlich weitere zahlreiche anspruchsvollere Pisten.

Um Einkehrmöglichkeiten muss man sich während der Sellaronda übrigens keine Sorgen machen. Die Hüttendichte ist sehr hoch, so dass man quasi immer dann, wenn die Kondition etwas nachlässt, auch einen Stopp einlegen kann.

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Kenner schätzen im schneesicheren Skigebiet Arabba besonders den 2600m hohen Portavescovo, den Hausberg von Arabba. Wir genossen da eine kleine Auszeit und vor allem das atemberaubende Panorama bei einer warmen Tasse Kräutertee. Im Anschluss führte uns die rasante Porta-Vescovo-Talabfahrt wieder weiter in Richtung Pordoijoch.

Wer der grünen Markierung folgt, fährt unterhalb des Podoijochs entlang, kann aber mit dem Sessellift einen Abstecher aufs Pordoijoch machen (und muss dann einmal eine orangene Piste fahren, um wieder zur grünen Markierung zurückzukommen). Vom Pordoijoch kann man dann mit der Seilbahn auf die 2950 Meter hohe Pordoispitze (Sass Pordoi) fahren, einem plateauförmigen Gipfel im Sellamassiv. An der Bergstation gibt es mit dem Rifugio Maria auch eine schöne Einkehrmöglichkeit.

Von hier oben hat man einen traumhaften Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler. Im Westen und Nordwesten liegen zum Beispiel Rosengarten, Seiser Alm, Langkofel und Plattkofel, im Süden das Fassatal und der höchste Berg der Dolomiten, die Marmolata. Im Norden und Osten blickt man auf den mächtigen Sellastock. Im Osten befindet sich auch der 3152 Meter hohe Piz Boè, der höchste Berg des Sellamassivs und gleichzeitig auch der einzige Dreitausender.

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Den Abschluss genossen wir auf der Comici-Hütte bei einem späten aber gemütlichen Mittagessen. Der Gang zur Toilette zeigte sich als Eintritt in eine ultra moderne Welt. Draußen Schnee, Wald und pure Natur, innen Moderne, die wohl unsere gesamte Welt grad in Anspruch nimmt.

Nach der Stärkung hatten wir es nicht mehr weit bis nach Wolkenstein und waren doch froh, das Ganze zeitgemäß geschafft zu haben. Nun war auch Pistenschluss. Pünktlich um 16.30 Uhr trafen wir am Start wieder an. Etwas müde, aber überglücklich feierten wir unseren Tag bei einem guten Glas Franciacorta in der Aprés Ski Bar La Stua! Schließlich kommen 4 Frauen und Mütter von jeweils 3 Kindern nicht alle Tage zu solchen Touren. 

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Fazit: Die Sellarunde ist eines der sehenswertesten Skirunden überhaupt und kann nur weiterempfohlen werden! Beim Essen würde ich euch aber empfehlen, euch vorher zu informieren, sofern ihr nach guter Küche sucht! Viele Betriebe führen leider immer noch schnelllebiges Essen und das mag ich so gar nicht! Auch wenn die Runde viele Touristen anlockt und es zügig bei der Essensausgabe gehen soll, auf gutes qualitatives Essen sollte in den Betrieben aber doch Wert gelegt werden!

Viel Spaß bei der Tour und sportliche Grüße :-)

 

 

Stylisch in den März

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Mehr Transparenz bitte

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