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Bärlauch und Co.

Bärlauch und Co.

Nach dem langen Regen und ein paar kühleren Tagen hat es der Frühling nun doch geschafft sich bemerkbar zu machen. Das erste was sich in der Natur zeigt, ist das satte Grün, nach dem man sich so lange gesehnt hat. Das wirklich Interessante an dem Ganzen, Grün hat unendlich positive Eigenschaften, sei es für das Auge, im Essen, als erste Deko, für die Haut u.a.m. Heute wollte ich euch 2 Rezepte vorstellen mit besonderen Wildpflanzen: Bärlauch und Löwenzahn!

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Bärlauchpesto

Zutaten: frischer Bärlauch (entweder sammeln oder im Gemüsefachgeschäft kaufen), frisches Kräutersalz (Rezept siehe unter Löwenzahnsalat), Olivenöl, evtl. verdauungsfördernde Würzmischung aus gemahlenem Kümmel, Fenchel, Galgant, Diptam  u.a. (könnt ihr selbst zusammenstellen) - verwende diese gerne in Pestos, da dieser dann besonders leicht verdaulich ist. Evtl. kann auch etwas Rucola oder Löwenzahn beigemischt werden um den Bärlauch etwas abzumildern, da dieser doch recht intensiv nach Knoblauch schmeckt und für viele gewöhnungsbedürftig ist (vor allem wenn man Wildkräuter und ihren besonderen Geschmack erst kennenlernt).

Ich mixe die Pflanzen mit Kräutersalz und Olivenöl bis eine feine cremige Pestomasse entsteht. Dabei verzichte ich auf Nüsse und Käse, da diese keine sehr verdauungsfördernde Kombi in Pestos darstellen und wie ich finde, den Pesto viel feiner und vielseitiger einsetzbar machen. Bei der Zubereitung einfach immer wieder etwas Olivenöl dazugeben - sozusagen je nach Bedarf und Konsistenz.

Idealerweise ruht der Pesto einen Tag, zudem schmeckt er dann sehr viel weicher und runder. Frisch gemixt kann er etwas herb sein, wegen dem Olivenöl. Zudem gehen während der Ruhezeit die Inhaltsstoffe langsam in das Öl über und werden leichter aufgenommen. Zur Aufbewahrung, den Pesto einfach in ein Glas geben, mit Olivenöl bedecken und schließen. Wichtig bei rohen Pestos, es darf keine Luft direkt an die Kräuter kommen um Schimmel vorzubeugen. Im Kühlschrank lagern.

Info: Der Bärlauch sollte frisch genutzt werden. Durch hohe Erhitzung geht sein Aroma verloren und vor allem wichtige Inhaltsstoffe wie Senföle, welche den Fettstoffwechsel regulieren und weiters für zahlreiche positive Eigenschaften bekannt sind!

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Löwenzahnsalat

Zutaten: frischer Löwenzahn gewaschen (sollte dieser zu bitter sein, etwas ins kalte Wasser legen), rote Bohnen aus dem Glas, 1/2 feingehackte Zwiebel, frisches Kräutersalz (Rezept siehe unten), Pfeffer, Apfelessig, Olivenöl, 1 Tl Natursenf, Südtiroler Rohmilchbergkäse "Rims" vom Biohof Englhorn (eines meiner Lieblinge, da in der Herstellung einfach alles stimmt, von der Tierhaltung, bis zur Weiterverarbeitung, natürliche Salzverwendung usw. - erhältlich in Biofachgeschäften)

Frisches Kräutersalz: Wildkräuter nach Wahl (Gundelrebe, Löwenzahn, Melisse, Frauenmantel, Knoblauchsrauke, Bachkresse usw.), Natursalz. Die Kräuter trocken sammeln und trocken säubern und mit Natursalz fein mixen. Das Salz erhält eine tolle grüne Farbe und kann nach Belieben zum Verfeinern der Gerichte eingesetzt werden. Das Salz ist gut haltbar, da Salz konserviert.

Salat: Den Löwenzahn "stechen" und gut waschen. Abtropfen lassen. Nun den Käse in kleine Würfel schneiden. Die Bohnen waschen und zusammen mit dem Käse zum Löwenzahn geben. Die Dressingzutaten, wie Olivenöl, Apfelessig, Zwiebel, Kräutersalz, Pfeffer und Senf dazugeben und alles herzhaft abschmecken. 10 min. ziehen lassen und servieren.

Dazu schmeckt frischer Bärlauchpesto (wie oben) mit selbst gebackenem Vollkornbrot (Rezept kommt bald)!

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Mittagessen im Freien - im endlich grüner werdenden Garten....ich liebe es ;-)

Besondere Eigenschaften zweier heilkräftiger Wildpflanzen:

Bärlauch - Bärenkraft:

Der Bärlauch, auch wilder Knoblauch genannt, wirkt entgiftend, verdauungsfördernd und hilft dabei, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel zu senken. Sogar eine bestehende Arterienverkalkung soll er bekämpfen und zusätzlich vor Bakterien und Pilzen schützen. Neben reichlich Vitalstoffen findet sich im Bärlauch zudem der Wirkstoff Alliin, ein natürliches Antibiotikum mit vielfältiger Heilwirkung. Der Bärlauch enthält besonders viel Vitamin C, welches vor allem zum Aufbau und zur Stärkung des Immunsystems bekannt ist. 

Löwenzahn - das Wunder aus der Wiese:

Viele empfinden den Löwenzahn als lästiges Unkraut. Dabei wird oft vergessen, was für Heilkräfte in dieser bedeutenden Pflanze stecken. Der Löwenzahn unterstützt nicht nur die Entgiftungsorgane bei Krankheit, sondern bewahrt und schützt, regelmäßig verzehrt, unsere Gesundheit. Die Pflanze, auch gerne als "Bettpisser" genannt, regelt die Verdauung, wirkt harntreibend, pflegt Leber und Galle, hilft bei Rheuma, löst Nierensteine auf, lässt Pickel und chronische Hautleiden verschwinden und kann als Allround-Stärkungsmittel bei jedweder Problematik eingesetzt werden. Er enthält besonders viele Bitterstoffe, Mineralstoffe und Vitamine, welche tonisierend, kräftigend und aufbauend wirken und gleichzeitig von Altlasten befreien, Quelle: Zentrum der Gesundheit

Tipp: Bald stehen wieder Kräuterwanderungen an, wo du mehr über Wildpflanzen und deren Verwendungsmöglichkeiten erfährst! Einen Tag in und mit der Natur genießen und Wildkräuter kennen lernen. Schau einfach mal unter Natur pur rein.

 

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