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Alles klar mit Haut und Haar?

Alles klar mit Haut und Haar?

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Als ich vor 16 Jahren im Gastgewerbe arbeitete, war mein Gesundheitszustand alles andere als fit und meine Haut alles andere als rosig. Zu diesem Zeitpunkt machte ich einfach das, was viele machen...blind vertrauen und einfach immer kaufen was die Werbung vorgibt....was anscheinend so gesund ist, reine Haut erzeugt, pflegend und verschönernd zugleich wirkt, usw. Nach einer durchzechten Nacht mit einer Freundin mussten wir, gezwungenermaßen (wir hatten den Kursbeitrag schon bezahlt), einen Vortrag über "Haut- und Haargesundheit" besuchen, für welchen wir uns angemeldet hatten. Müde und echt fertig saßen wir beide im Publikum und lauschten den für uns völlig neuen Erkenntnissen der Referentin Susanne Kehrbusch (ehemalige konventionelle Friseurein und nun Naturfriseurin). In all der Müdigkeit und Erschöpfung fühlte mein Körper eine Verbindung zu diesen Aussagen, von denen ich nie im Leben geträumt hätte. Ich nahm Empfehlungen auf, die so einfach waren, wie das klare Wasser am Berg, wie die Sonne selbst, wie die pure Erde und das echte satte Grün der Wiese. Etwas regte und bewegte sich in mir, ich konnte es nicht beschreiben. Es war so stimmig und jedes ihrer Worte kam mir wahr und echt vor, authentisch und logisch. Nach 2 anstrengenden Stunden beschloss ich mir trotzdem das Buch "Alles klar mit Haut und Haar" zu kaufen, schon allein aus Neugier...ich las es unermüdlich durch. Die darauffolgenden Tage checkte ich zu Hause meinen gesamten Badezimmerschrank und war geflasht welchen Mist ich mir da täglich ins Gesicht, auf Haut und Haare strich. So landete die geliebte Chanel-Eyeshadow-Palette, bis zur alt-bekannten Niveacreme und dem von Topmodels beworbenen Mega-In Shampoo Pantene, alles im Müll. Ich wollte es wissen, wissen, was es heißt nur mehr Wasser zum Waschen zu nehmen, das herkömmliche Shampoo mit Lavaerde auszutauschen und mich bewusst weniger zu schminken. Ich wollte wissen, was es heißt täglich seine Haare mit Liebe zu kämmen und was es heißt den Körper nicht mehr einzucremen...ich wollte einfach erfahren und der Natur, dem Natürlichen vertrauen. Ein wahrlich hartes Jahr ging vorüber, die Haut juckte, die Lippen waren extrem trocken, meine Haare im A... und mein Verstand rebellierte. Trotzdem machte ich weiter und merkte zunehmend, es veränderte sich etwas,,, etwas in mir und etwas an meiner Haut! Ich hatte weniger Stress mit ständiger "Pflege", ersparte mir Geld und meine Haut begann nicht nur klarer zu werden, sondern erhielt auch mehr Widerstandsfähigkeit. Ich muss zugeben, zeitgleich änderte ich auch meine Ernährung, da ich in dem oben genannten Buch viel darüber gelesen hatte und es mir auch wiederum so logisch und einfach vorkam. Wir sind lebendige Wesen, also brauchen wir lebendige Nahrung und lebendige Pflege. Alles andere ist verpackter Fertigkram, der uns vielleicht im ersten Moment sättigt, zukleistert, uns, unsere Haut und unseren Körper aber nicht glücklich macht!

Nun gut, die Jahre vergingen und ich durfte viel Erfahrungen in diesem Bereich sammeln, was äußerst wichtig ist um zu verstehen. Deshalb auch für euch eine kleine Zusammenfassung über das wichtigste was man über Haut und Haar wissen sollte! 

Die Haut ist Korrespondenz zwischen Innen und Aussen. Sie hat eine Fläche von 2 m2 und 3kg Gewicht und ist somit unser größtes und nervenreichstes Organ. Auf einem Quadratzentimeter Haut konzentrieren sich ca. 3 Mio. Zellen, 20 Haare, 5m Blutgefäße, 20m Nervenbahnen, 100 Schweißdrüsen, 30 Talgdrüsen und zahlreiche Sinnesrezeptoren (200 für Schmerz, 100 für Druck, 12 für Kälte und 2 für Wärme). Für die Erhaltung der menschlichen Gesundheit arbeitet die Haut ständig und reagiert sofort auf Reize, schützt vor Verbrennung, Reibung, Austrocknung, Verätzung, Strahlung. Berührungen bringen die Haut zum Vibrieren und lösen ein Feuerwerk an Signalen aus. Ich persönlich glaube, unser größtes Ziel auf Erden ist, "berührt zu sein und berührt zu werden!" Es gibt nichts Schöneres!

Mit Schweiß und Gänsehaut reguliert die Haut Temperaturunterschiede und sorgt so für eine konstante Temperatur im Körper. Die Haut produziert, bindet oder verarbeitet wichtige Stoffe, wie Vitamin D, Wasser, Minerale oder Salze. Körpergifte werden entsorgt, jeder besitzt also seine hauseigene Müllabfuhr und leider auch Mülldeponie. Auch Keime und Fremdstoffe werden durch eine undurchlässige Schutzmauer abgewehrt. So ist die Haut ein Selbstversorger, welche sich selbst Nahrung und Heilstoffe zuführt und sich pflegt und ein Ausscheidungsorgan, welche nicht gebrauchte Stoffe abgibt. Unser größtes Organ versucht Synergien mit Mikroorganismen auf der Oberfläche zu bilden und schützt sich so vor Aggressoren und Umwelteinflüssen.

Die Haut regeneriert ein Leben lang und verjüngt sich von selbst. Sie ist widerstandsfähig und robust, aber auch sensibel und verletzlich. Die Haut ist einfach wunderbar, intelligent und ein lebendiges Organ mit welchem es gilt respektvoll umzugehen. Der erste Kontakt im Leben eines Menschen findet bei seiner Geburt statt und zwar mittels Hautkontakt. Ein Mensch kann lange ohne Nahrung auskommen, aber nicht lange ohne Berührung! Deshalb suchen wir ständig danach und es ist wichtig diesem Verlangen nachzugehen! Man kann sich selbst liebevoll berühren oder liebevoll berührt werden! Sex macht schön, versetzt uns in Glücksgefühle, stellt die Balance zwischen Körper und Psyche wieder her, regeneriert Haut und Haar, löst Ängste, lindert Schmerzen, beruhigt und lässt uns Verbindungen schaffen. Der freigesetzte Hormoncocktail regt an, schärft unsere Sinne und macht wach und aufmerksam. All die Berührungen sind wie Schlüssel, die uns das Tor zu unserem Himmel öffnen!

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Die Unterteilung der Haut:

Unterhaut (Subcutis)

Diese ist verborgen in der tiefsten Schicht der Haut, dort lagert der Körper sein "Haut-Gold"-Depot, die Fettzellen. Diese ummanteln zusammen mit lockerem Bindegewebe den Körper mit einem Wärme-und Stoßschutz und sorgen für die Beweglichkeit der Haut. Diese unterste Schicht schützt, beherbergt Haarwurzeln, Schweißdrüsen, Talgdrüsen, Duftdrüsen und Milchdrüsen, sowie größere Blutgefäße, Nerven- und Lymphgefäße.

Lederhaut, mittlere Schicht (Dermis, Corium)

Das Geheimnis einer jeden Haut liegt in dieser mittleren Hautschicht, denn diese ist stark durchblutet und besteht aus festen Bindegewebsfasern mit Kollagen und Elastin. Diese halten die Haut zusammen, machen sie fest, elastisch und dehnbar. Die Lederhaut ist das sensible Herz der Haut, da sie durchwoben ist von Blut- und Lymphgefäßen, Sinnesrezeptoren für Schmerz, Druck, Kälte, Wärme, sowie Talg- und Schweißdrüsen.

Oberhaut (Epidermis)

Der menschliche Körper erneuert sich permanent. Die Hautzellen gehören zu den wenigen Zellen im Körper, die sich ein Leben lang teilen. Die Oberhaut erneuert sich alle 28 Tage (ein Mondzyklus). Hier herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, es werden neue Zellen geboren, die dann auf die Hautoberfläche wandern, d.h. sie werden immer wieder von jungem Zellnachwuchs nach oben gedrückt. Auf ihrer Reise nach oben verschlechtert sich ihre Versorgung mit Nährstoffen, bis irgendwann die lebendige Zelle stirbt und sich in eine verhornte, leblose Zelle verwandelt. Auch diese verhornte Zelle ist nicht nutzlos, sie lagert fetthaltige Stoffe um sich. Wie mit Mörtel verkittet sie sich so mit den anderen Zellen und bildet eine Zellmauer. Die ist gerademal ca. 0.01mm dünn und leistet wahrhaftig Erstaunliches. Sie gibt der Haut Stabilität, macht sie elastisch und schirmt die unteren Hautschichten vor Umwelteinflüssen ab.

Säureschutzmantel (Hydrolipidmantel)

Doch eine Mauer braucht auch einen schützenden Verputz und tatsächlich liegt auf der Oberhaut noch eine Schicht, der Säureschutzmantel der Haut. Dieser überzieht die Haut mit einem Schutzfilm und wehrt einen Großteil der äußerlichen Einflüsse ab, ob Fremdstoffe, Chemikalien oder Pilze.

Schutzwall (Mikroorganismen)

Der lezte Schutzwall auf der Haut sind Mikroorganismen, denen die Haut ein gesundes Gleichgewicht verdankt. Ohne diese wäre die Haut anfällig für Krankheiten, ungeschützt vor Keimen oder Viren. Daher sind auch die Feucht- und Trockenbiotope der Haut mit Mrd. Nützlingen besiedelt. Bakterien laben sich in Schweiß, Amöben schwimmen in der Mundhöhle, Milben dösen in den Haarbälgen und Spinnentierchen bewohnen die Poren des Gesichts. Es sind freundliche Hautbewohner, welche aber bei Angreifern keinen Spaß verstehen und sofort tödliche Gifte sprühen, sie bekämpfen oder aushungern, indem sie deren Nahrung fressen. Diese Schutzpolizisten dienen zum Wohle unserer Haut und halten sie gesund. Das einzige was ihnen gefährlich wird ist unsere aggressive Hautpflege, die leider heute modern ist und eine chemische und porentiefe Reinigung anstrebt, was ihren kompletten Lebensraum zerstört. Mit natürlicher Kosmetik leben wir in Symbiose mit ihnen und profitieren von der Allianz mit unseren schützenden Freunden.

Die Haut pflegt sich selbst!

Eine gesunde Haut cremt sich täglich selbst ein und hält so ihre Oberfläche geschmeidig, feucht, elastisch und gesund. Diese selbst gemachte Hautcreme ummantelt die Haut mit einer natürlichen Emulsion, einer Mischung aus Feuchtigkeit und Fett. Die Rohstoffe dazu liefern die Schweiß- und Talgdrüsen. Die Talgdrüsen produzieren eine fettsäurehaltige und wachsähnliche Substanz, den Talg. Diese zarte Barriere verhindert, dass die Haut austrocknet, schützt diese vor übermäßiger Wasserverdunstung und schirmt den Körper gegen das Eindringen von Fremdstoffen ab. Zu wenig Talg, z.B. bei einer zu intensiven chem. Hautpflege, macht die Haut trocken, rissig und anfällig für Hautprobleme.

Schweißdrüsen sorgen für Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche. Das Schweißsekret ist geruchsneutral, erst die Zersetzung durch Körperbakterien erzeugt seinen Geruch. Und dieser kann je nach Ernährung intensiver oder neutral ausfallen. Der Schweiß besteht fast zur Gänze aus Wasser, enhält aber in geringer Menge auch Salze wie Calcium, Natrium, Kalium, Magnesium, sowie Säuren wie Milchsäure, Aminosäure, Urocainsäure...Harnstoff, Proteine und Glyzerin. Diese Zusatzstoffe sind die Schlüsselfunktion auf der Haut, denn sie binden Feuchtigkeit. Fehlen diese, verdunstet das Wasser schnell und trocknet die Hautoberfläche aus. Eine gesunde Haut ist so imstande, mehr Feuchtigkeit einzulagern, als sie verliert und dafür ist dieser schützende Hydrolipidfilm (Säureschutzmantel) unerlässlich.

Die oberste Priorität in der Kosmetik gilt der Erhaltung des natürlichen Schutzfilms! Denn dieser garantiert die Selbstversorgung der Haut mit Fett und Feuchtigkeit. Die Haut darf Sein!

Haut und Alter

K inderhaut: rosig, zart und 10 mal dünner als die Haut des Erwachsenen. Die Funktion der Talg- und Schweißdrüsen ist nicht so ausgeprägt und macht sie deshalb auch sensibler gegenüber UV-Strahlen. Die Kollagenfasern sind stabil und elastisch, die Haut gut durchblutet und optimal mit Wasser versorgt.

Pubertät: es verändert sich die Haut und entwickelt ihre Erwachsenenfunktionen

Jugendliche Haut: entspricht unserem Schönheitsideal, straff, frisch, vital, faltenfrei und lagert viel Feuchtigkeit an.

Unterschiede Mann/Frau: in der jugendlichen Phase prägen sich die Unterschiede der Haut vollständig aus, die männliche Haut wird viermal dicker als die Haut der Frauen und wird ledriger und fester.

Zunehmendes Alter: die Kollagenfasern und die elastischen Fasern der Haut nehmen ab. Die Haut altert, indem sie Feuchtigkeit verliert, sie kann nicht mehr so viel Feuchtigkeit speichern und verliert dadurch an Spannkraft. Weiters verringert sich die Zahl der Blutgefäße und die Versorgung der Haut mit Blut verschlechtert sich. Die Haut verliert an Vitalität, Fältchen werden gebildet und sie wird trockener und dünner. Im Alter braucht die Haut länger um sich zu regenieren, die Erneuerung der Epidermis dauert statt 28 Tage nun 60 Tage. Die Haut wird dünner und durchsichtiger, die Pigmentierungsfunktion wird beeinträchtigt, wodurch Altersflecken entstehen. Auch die Fettschicht nimmt ab, die oberen Hautschichten verlieren ihren Halt, lösen sich vom Unterhautfettgewebe und sind dadurch unterversorgt, wodurch sie erschlaffen.

Doch Altern ist kein Schicksal, sondern eine Frage des Lebensstils. So wird jede Haut durch Feuchtigkeit und gesunde Ernährung von Innen und Außen in ihren Funktionen unterstützt. Schadstoffe in Zigaretten, Alkohol, Kaffee, denaturierte, fabrikatorisch veränderte Nahrungsmittel usw. belasten die Haut und fördern die Alterungsprozesse. Eine gesunde, biologische, vollwertige, frische und vitalstoffreiche Ernährungsweise, Bewegung an der frischen Luft, gutes Trinkwasser, genügend Schlaf, Liebe und Berührungen unterstützen unsere Haut und versorgen sie mit allem was sie braucht. Dadurch helfen wir dem Körper natürlich zu regenerieren. Probiere es einfach aus!

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Haare

Haare sind der Inbegriff von Anziehung, Antennen zum Universum und Widerspiegelung unseres Gesundheitszustandes. Sie sind in der Haut gut verankert, reagieren auf äußere Einflüsse, Emotionen und verschiedene körperliche Zustände. Ist die Haut gut genährt, sind es auch unsere Haare. Zudem haben unsere Tausendsassas auch Schutzfunktion: Augenbrauen weisen Schweiß ab, Wimpern halten Schmutz vom Auge fern, Schamhaare schützen das Scheidenmilieu, bzw. die Schleimhaut. Haare am Körper sind wie Funkstationen die sofort mittels den Sinnesrezeptoren Infos ans Gehirn weitergeben. Wenn wir kalt haben oder erregt sind, stehen die Haare auf, wenn wir entspannt und relaxt sind werden diese ganz weich. Haare müssen "natürlich" gepflegt werden, damit sie widerstandsfähig bleiben, glänzen und Spannkraft haben. Haare sollten täglich gebürstet bzw. liebevoll gestreichelt werden. Auch hier werden wir mit Glücksgefühlen belohnt.

Was es nun mit moderner Kosmetik und bedenklichen Inhaltsstoffen auf sich hat erkläre ich euch in einem nächsten Post. Dort werde ich euch auch Alternativen vorstellen, natürliche Hautpflegemöglichkeiten und einige Rezepte. In der Zwischenzeit genießt euch und eure wunderbare Haut, unser "Spiegel der Seele" und lasst sie so natürlich wie möglich! Haut und Haar haben vor allem mit einem Thema zu tun: Wertschätzung und Selbstliebe! Lass uns diesen Weg wieder entdecken, freudig begegnen und vor allem, lass uns liebevoll miteinander umgehen!

Ph: @phlauer.vr   Grazie Stefano, per l'invito a questo shooting molto emozionante e sincero. Sei bravissimo ed il tuo lavoro e l'idea delle foto sono stupende. Grazie per l'autenticità, la dolcezza e professionalitá! Juhuuuu...che esperienza unica. 

I love these emotional portraits, hope you too!

 

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Saladdreams

Saladdreams

Pfirsich oder Lachs?

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